Das elektronische Buch wurde 1993 in den USA erfunden. In den meisten Fällen wurde es als PDF Datei publiziert. Mitte der 90er Jahre kamen dann auch die ersten mobilen Lesegeräte für E-Bücher auf den Markt. Jedoch waren die so teuer, kaum jemand sie sich leisten konnte. Rund 1.000 US-Dollar musste man dafür auf den Tisch legen. Trotz der großen Werbeoffensiven waren die e-Books lange Zeit recht unbekannt.
Nachdem die New Economy zusammengebrochen war, verschwanden die e-Books auch fast vollständig vom Markt. Doch als die Zahl der Breitband-Internetanschlüsse größer wurde, erlebte auch das E-Book eine Wiederauferstehung. Vor allem in den letzten Jahren haben sie sich immer mehr verbreitet, was nicht zuletzt daran liegt, dass die entsprechenden E-Book-Reader immer ausgefeilter und vor allem auch günstiger werden. Viele E-Books können im PDF-Format bezogen werden und so mit einer kostenlosen Lesesoftware gelesen werden.
Auch für Autoren hat das E-Book viele Vorteile. Denn die Publizierung ist viel günstiger, als bei gedruckten Büchern. Auch muss man sich hier nicht mehr an Verlage wenden, denn viele Portale im Internet bieten die Möglichkeit, eigene E-Bücher zu verkaufen. Einen Teil des Verkaufserlöses behält dann die Verkaufsplattform für sich.
E-Books findet man heute in fast allen Kategorien, von Rezepten, bis hin zu Fantasy-Romanen. Der Trend wird sich in Zukunft immer mehr verstärken. Ob damit aber das klassische Buch abgelöst werden kann, ist zweifelhaft, denn eines muss man sagen: Das E-Book bietet nicht das gleiche Lesefeeling, wie, wenn man in einem Buch blättern kann.